Knappheit an Strategischen Metallen

Deutschland sucht Tiefsee-Vorkommen

Da die deutsche Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) bei bestimmten strategischen Metallen wie Kobalt und Germanium potenzielle Versorgungsrisiken sieht, wird die Exploration in der Tiefsee forciert. Dort sei man nicht von poliltisch instabilen Ländern wie dem Kongo abhängig, so ein Sprecher der BGR. Derzeit kommt der größte Teil der deutschen Kobalt-Importe aus dem Kongo. Angesichts von Preis- und Versorgungsrisiken sucht die BGR nach Alternativen.

Quelle: Badische Zeitung

Deutschland fördert Rohstoff-Exploration in der Arktis

Auf der Suche nach Vorkommen fossiler Brennstoffe und strategischer Metalle sind deutsche Experten auf dem Forschungsschiff „OGS Explora“ in arktische Regionen vorgestoßen, welche vor einigen Jahren noch von Eis bedeckt gewesen sein sollen. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe hat darauf hingewiesen, dass es für die deutsche Volkswirtschaft in den kommenden Jahren verstärkt Risiken in Bezug auf die Versorgungssicherheit mit strategischen Metallen geben könnte.

Quelle: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit fand am 11. September in Berlin ein „Deutscher Rohstofftag“ statt. Die Bundesregierung macht sich offensichtlich verstärkt Sorgen um die Versorgungssicherheit der deutschen Industrie insbesondere mit strategischen Metallen. Durch „Deutsch-Afrikanische Rohstoffpartnerschaften“ und andere Maßnahmen soll möglichen Engpässen bei der Versorgung entgegen gewirkt werden. Absehbare Preissteigerungen bei diversen strategischen Metallen sind vor dem Hintergrund möglicher Angebotsknappheit wahrscheinlich.

Quelle: Informationen zur Deutschen Außenpolitik